Geschichte der KLJB Bichtlingen
Die KLJB Bichtlingen wurde am 10. Dezember 1952 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht dem Leben in der Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Jedes Jahr wird von der Landjugend der Adventskranz gekranzt. Sie veranstaltet in der Adventszeit den traditionsgemäßen Altennachmittag.
Zudem veranstaltet sie regelmäßig gemeinsame Ausflüge um das Gemeinschaft zu stärken. Dieses Gemeinschaftsgefühl wird zudem noch durch die Gemeinsamen Projekte wie zum Beispiel die 72h Aktion
gefördert.
Die alljährliche Fasnet in Wasser wird ebenso von der KLJB Bichtlingen mitgestalten durch einen Programmpunkt und betreiben der KLJB-Bar.
Im Moment besteht die KLJB Bichtlingen aus 25 Mitgliedern.
Leitsätze der KLJB
In der KLJB versuchen junge Menschen mit einander das recht Verhältnis zu sich selbst, ihren Mitmenschen und zu Gott zu finden.
Die KLJB pflegt des offene Gespräch und die gemeinsame Aktion. Der junge Mensch übt sich, die Gemeinschaft mit zutragen, und erfährt so Freude und Mühe des eigenen und gemeinsamen Handelns.
Die KLJB versteht sich als Gemeinschaft innerhalb der kirchlichen Gemeinde auf dem Lande. Sie arbeitet verantwortlich mit an der Gestaltung christlichen Lebens aus dem Geist des Evangeliums.
Die KLJB weiß sich mitverantwortlich an der Entwicklung des ländlichen Raumes und der Gesellschaft. Ein besonderes Anliegen ist ihr die internationale Solidarität.
Ansprechpartner: kljbbichtlingen@web.de
Geschichte von der Wasser
1159 erstmalige urkundliche Erwähnung
Ober- und Unterbichtlingen und Wackershofan gehörten zur Herrschaft der Grafen von Rohrdorf, danach Meßkirch.
1595 erwerben die Brüder Georg und Froben die Herrschaft Meßkirch, bis sie 1627 an die Grafen von Fürstenberg übergingen. Ab 1806 wurde die Herrschaft badisch vermählt.
Die vier Wasserorte (Ober- und Unterbichtlingen, Reute und Wackershofen) wurden im Wege der Gesetzgebung des Großherzogtume Baden am 30. Juli 1840 zusammengeschlossen. Schon 1843 betrieben die Teilorte die Wiederaufhebung der Gesamtgemeinde Wasser. Es waren seinerzeit von 53 Bürgern 47 für die Auflösung. Erst am 1. Juli 1934 kam die Anordnung vom Innenministerium und die Aufhebung der einzelnen Gemarkungsgrenzen, sowie die endgültige Festlegung der Gemeinde unter dem Namen Wasser. 40 Jahre später fand die Gemeindereform statt, wo sich die Teilorte, Sauldorf,Rast, Krumbach, Boll, Bietingen und Wasser sich zunächst am 1. Januar 1974 zu einer Gemeinde Wasser zusammenschlossen, allerdings danach den Namen Sauldorf annahm.
Der Ortsteil Wasser hat eine Gemarkungsfläche von 1143 he; davon sind etwa 470 he Wald. Die Einwohnerdichte liegt bei 38,2 pro Quadratkilometer und weist damit die geringste Einwohnerdichte von den Teilgemeinden Seuldorfs aus.
Der Ortsname Bichtlingen deutet auf eine alemannische Besiedlung hin. Im Wald Ehnried befinden sich Grabhügel von 11-30 Durchmesser, welches Zeugen frühgeschichtlicher Besiedlung sind. Der Hügel nahe Schnerkingen, welcher seit 1843 als Friedhof dient, findet als römische Verschanzung Bedeutung.
Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Dörfer Oberbichtlingen mit Kirche und Spritzenhaus und Unterbichtlingen mit der Volkschule der Mittelpunkt. Zur eigenen Bedarfdackung befand sich eine Öl- und Sägemühle mit Hanfreibe in Tätigkeit. Es gab 2 Gastwirtschaften Hecht und Hirschen und einen Krämerladen.
Folgende Handwerker befanden sich in den Ortschaften
Oberbichtlingen: 1 Hufschmied mit Meister und Geselle, 1 Schneider
Unterbichtlingen: 1 Wagner, 1 Schuster, 1 Seiler
Reute: 1 Wagner, 1 Schreiner
Wackershofen: 1 Wagner, 1 Schuster
Reute (Rodung)
An der Schonerbrücke stand eine Kirche; welche dem hl. Nikolaus und Markus geweiht war. Um 1750 wurde sie abgebrochen und in Reute als Markuskirch wieder aufgebaut.
Ober- und Unterbichtlingen und Wackershofan gehörten zur Herrschaft der Grafen von Rohrdorf, danach Meßkirch.
1595 erwerben die Brüder Georg und Froben die Herrschaft Meßkirch, bis sie 1627 an die Grafen von Fürstenberg übergingen. Ab 1806 wurde die Herrschaft badisch vermählt.
Die vier Wasserorte (Ober- und Unterbichtlingen, Reute und Wackershofen) wurden im Wege der Gesetzgebung des Großherzogtume Baden am 30. Juli 1840 zusammengeschlossen. Schon 1843 betrieben die Teilorte die Wiederaufhebung der Gesamtgemeinde Wasser. Es waren seinerzeit von 53 Bürgern 47 für die Auflösung. Erst am 1. Juli 1934 kam die Anordnung vom Innenministerium und die Aufhebung der einzelnen Gemarkungsgrenzen, sowie die endgültige Festlegung der Gemeinde unter dem Namen Wasser. 40 Jahre später fand die Gemeindereform statt, wo sich die Teilorte, Sauldorf,Rast, Krumbach, Boll, Bietingen und Wasser sich zunächst am 1. Januar 1974 zu einer Gemeinde Wasser zusammenschlossen, allerdings danach den Namen Sauldorf annahm.
Der Ortsteil Wasser hat eine Gemarkungsfläche von 1143 he; davon sind etwa 470 he Wald. Die Einwohnerdichte liegt bei 38,2 pro Quadratkilometer und weist damit die geringste Einwohnerdichte von den Teilgemeinden Seuldorfs aus.
Der Ortsname Bichtlingen deutet auf eine alemannische Besiedlung hin. Im Wald Ehnried befinden sich Grabhügel von 11-30 Durchmesser, welches Zeugen frühgeschichtlicher Besiedlung sind. Der Hügel nahe Schnerkingen, welcher seit 1843 als Friedhof dient, findet als römische Verschanzung Bedeutung.
Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Dörfer Oberbichtlingen mit Kirche und Spritzenhaus und Unterbichtlingen mit der Volkschule der Mittelpunkt. Zur eigenen Bedarfdackung befand sich eine Öl- und Sägemühle mit Hanfreibe in Tätigkeit. Es gab 2 Gastwirtschaften Hecht und Hirschen und einen Krämerladen.
Folgende Handwerker befanden sich in den Ortschaften
Oberbichtlingen: 1 Hufschmied mit Meister und Geselle, 1 Schneider
Unterbichtlingen: 1 Wagner, 1 Schuster, 1 Seiler
Reute: 1 Wagner, 1 Schreiner
Wackershofen: 1 Wagner, 1 Schuster
Reute (Rodung)
An der Schonerbrücke stand eine Kirche; welche dem hl. Nikolaus und Markus geweiht war. Um 1750 wurde sie abgebrochen und in Reute als Markuskirch wieder aufgebaut.








